Zehn Dinge, die systematische und biblische Theologie einander zu sagen haben
Synopsis
Wer die Bibel liest, merkt rasch: Man kann sie auf unterschiedliche Weise verstehen. Manche fragen vor allem nach ihrem historischen Ursprung, andere nach ihrer Bedeutung für Glauben und Leben. Auch innerhalb der Theologie muss geklärt werden: Wie soll man die Bibel lesen? Welche Auslegungen führen uns tiefer in die Schrift hinein, welche verdecken den wahren Gehalt? Setzt die angemessene Lektüre den Glauben voraus? Welchen Stellenwert hat die historische Rückfrage nach dem Text mit seinem Sitz im Leben und nach der Intention des Autors? An diesen Fragen scheiden sich die theologischen Geister. Biblische Exegese und systematische Theologie gehen nicht selten getrennte Wege, obwohl sie einander viel zu sagen haben.Der Neutestamentler Scot McKnight und der systematische Theologe Hans Boersma - beide in der anglikanischen Tradition beheimatet - führen in diesem Band einen anregenden Dialog über das Verhältnis ihrer Disziplinen. Sie ersparen einander nichts an gegenseitigen kritischen Anfragen, kommen aber zu versöhnlichen und horizonterweiternden Schlussfolgerungen. Zugleich geben sie Einblick in Erfahrungen und Debatten, die anders gelagert sind als im deutschen Sprachraum. In zehn pointierten Beiträgen zeigen sie, was biblische Wissenschaft und Theologie voneinander lernen können - und warum das Verständnis der Heiligen Schrift beide Perspektiven braucht.
Publisher information
- Publisher: Aschendorff Verlag
- ISBN: 9783402122235
- Languages: German
