Von der Emotion zur Sprache: Wie wir lernen, �ber unsere Gef�hle zu sprechen
Synopsis
Emotionen erscheinen uns wie Objekte, die wir in unserem Inneren erkennen. Tats�chlich aber k�nnen wir sie weder direkt beobachten noch benennen, wie wir es bei �u�eren Gegenst�nden gewohnt sind. Wittgenstein hat dies mit seinem ber�hmten �Privatsprachenargument� gezeigt. Wie ist es dennoch m�glich, dass wir �ber Emotionen sprechen k�nnen? Die Wendung, die die vorliegende Untersuchung diesem Problem gibt, besteht darin, die Entwicklung und soziale Formung des Sprechens �ber Emotionen zu analysieren: Auf welcher biologischen Grundlage entwickeln Menschen diese F�higkeit? Wie erkennt ein kleines Kind im Sprechenlernen seine Emotionen, sodass es wei�, welche W�rter ihnen entsprechen? Welche sozialen Voraussetzungen m�ssen f�r den Erwerb dieser F�higkeit erf�llt sein und wie werden sie in gesellschaftlichen Prozessen ver�ndert und weiterentwickelt? Diese Fragen werden aus der Perspektive der Philosophie, Psychologie und Entwicklungspsychologie, der Neurobiologie und Soziologie beantwortet. Der Weg f�hrt von der Innensicht (Ich-Perspektive) des Kindes �ber die empathische Teilhabe seiner Bezugspersonen (Du-Perspektive) zu allt�glichen sozialen Interaktionen, in denen das emotionale Geschehen fortlaufend geformt wird (Er-Perspektive). Die Autoren zeigen dergestalt, wie die zun�chst biologisch gegebene Emotion (das Emotionsperzept) in der Sph�re der symbolisch und sprachlich vermittelten Kommunikation re-konfiguriert wird.
Publisher information
- Publisher: Velbr�ck
- ISBN: 9783958321335
- Dimensions: 222 x 142 x 21 mm
- Weight: 416g
- Languages: German
