Unsere Spiele enden nicht: Gedichte
Synopsis
"HEUTE IM WINTERTR�UMEN BIN ICH EIN SCHIFF"
Heute in Wintertr�umen bin ich ein Schiff / in einem dunstigen Kanal mit Gegenverkehr.
Ist da ein Streifen, wo am Horizont,/ bitte lippenrot, nicht wundenrosa?
"Nichts beh�lt seine Gestalt / und nichts geht verloren", hei�t es im Auftaktgedicht "An eine Dreizehnj�hrige" in Dirk von Petersdorffs neuem Lyrikband. Das liebevoll beobachtende, detailreiche, ebenso fein ironische wie unerschrockene Gedicht �ber die Tochter mit seinem melancholischen Unterton gibt die Stimmung vor f�r die ganze Sammlung: "Aus deinem Zimmer trage ich / einen Joghurtbecher mit Schimmelkultur / und ein M�sli, hart geworden / wie M�rtel: Man k�nnte ein Haus damit bauen./ Du aber willst kein Haus, sondern auswandern."
Schwellen zum Leben, zum Tode, Abschiede und Ank�nfte, alte und neue Liebe, die Gegenst�nde des Alltags und die der Pop- wie der Hochkultur, August Macke und das Skateboard: Dirk von Petersdorff ist der Lyriker einer unabgeschlossenen Gegenwart, die sich dem �ltesten verwandt f�hlt, in ihm aber trotzdem keine r�ckhaltlose Geborgenheit finden kann. Nachdenklich und im souver�nen Umgang mit dem Formenreichtum der lyrischen �berlieferung ein Genuss, feine Fangnetze, die die Transformationen der Gegenwart zu fassen verm�gen: Die Gedichte dieses Bandes sind kleine poetische Studien der Verwandlung.
Publisher information
- Publisher: Beck
- ISBN: 9783406774409
- Dimensions: 13 x 130 x 211 mm
- Weight: 194g
- Languages: German
