
Rustungsguterbeschaffung in Der Aufbauphase Der Bundeswehr (1953-1961): Der Schutzenpanzer HS 30 ALS Fallbeispiel
Synopsis
Als im Fruhjahr 1955 die Entscheidung getroffen wurde, bundesdeutsche Streitkrafte im Rahmen der NATO aufzustellen, gab es weder ausreichend Ausrustungsgegenstande noch eine deutsche Rustungsindustrie, die die Ausstattung der Soldaten kurzfristig hatte herstellen konnen. Wie die Entscheidungstrager in der Bundesrepublik Deutschland versucht haben, eine Armee von 600.000 Mann auszurusten, wird in dem vorliegenden Buch eingehend untersucht. Der Autor erlautert dabei zunachst die Rahmenbedingungen der westdeutschen Rustungsguterbeschaffung in der Aufbauphase der Bundeswehr und konkretisiert danach die dabei auftretenden Probleme am Beispiel des ersten Grossauftrages des Bundesministeriums der Verteidigung, der Beschaffung des Schweizer Schutzenpanzers Hispano Suiza HS 30. Die Arbeit verdeutlicht, dass sich die Beschaffung von Rustungsgutern seit der Grundung der Bundeswehr in einem Spannungsfeld zwischen finanz-, wirtschafts- und aussenpolitischen Interessen einerseits sowie sicherheitspolitischen und militarischen Zwangen andererseits befindet.
Publisher information
- Publisher: Franz Steiner Verlag Wiesbaden GmbH
- ISBN: 9783515080774
- Number of pages: 308
- Dimensions: 240 x 169 mm
- Languages: German