Lebenserinnerungen: Philosophische Autobiografie zwischen deutschem Idealismus, Universitätskultur und innerer Freiheit
Synopsis
Rudolf Euckens Lebenserinnerungen verbinden autobiographische Erzählung mit philosophischer Selbstdeutung. Das Buch zeichnet Kindheit, Bildungsgang, akademische Berufung und geistige Kämpfe eines Denkers nach, der das moderne Leben aus der Perspektive eines ethischen Idealismus befragte. Sein Stil ist klar, würdig und reflektiert; persönliche Begebenheiten erscheinen stets im größeren Zusammenhang der deutschen Universitätskultur, der religiösen Frage und der Krisenerfahrung der Moderne. Eucken, 1846 in Aurich geboren und später Professor in Basel und Jena, wurde 1908 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Seine Erinnerungen sind von jener Überzeugung getragen, dass Philosophie nicht bloße Theorie, sondern eine geistige Lebensmacht sein müsse. Erfahrungen mit Schule, Forschung, Kollegenschaft, öffentlicher Anerkennung und weltanschaulichen Auseinandersetzungen erklären, warum er sein Leben als Zeugnis eines Ringens um Wahrheit und innere Freiheit darstellt. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die nicht nur eine Gelehrtenbiographie suchen, sondern Einblick in die geistige Atmosphäre des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts gewinnen möchten. Lebenserinnerungen bietet ein eindringliches Dokument philosophischer Selbstprüfung und bleibt besonders wertvoll für alle, die Euckens Werk historisch, religiös und existentiell verstehen wollen.
Publisher information
- Publisher: Copycat
- ISBN: 9788028510695
- Dimensions: 6 x 152 x 229 mm
- Weight: 159g
- Languages: German
