Konzepte 1: Praktische Identitat
Synopsis
Konzepte sind Begriffe, die eingreifen. Sie bringen sie etwas auf den Punkt und entwerfen zugleich Zusammenhange mit Perspektive. Die neue Reihe widmet sich Konzepten, die das philosophische Denken anleiten und es als ein Denken in seiner Zeit kennzeichnen. Die Zugange zu ihnen gehoren keiner bestimmten Richtung an. Vielmehr ist die Bundelung unterschiedlicher Ansatze unter einem Konzept auch der Versuch, den notwendigen Pluralismus der Philosophie nicht in Indifferenz munden zu lassen. Wo es das Konzept verlangt, kommen zudem die Nachbarwissenschaften zur Sprache. In diesem Sinne stehen die "Konzepte" selber unter einem Konzept: die Mannigfaltigkeit des Denkens im gemeinsamen Dialog um einer Sache willen zu halten. Das erste Heft beschaftigt sich mit dem Konzept der praktischen Identitat. Seit einigen Jahren hat es sich zumal in der historisch belehrten analytischen Philosophie fur verschiedene Diskussionen als fruchtbar erwiesen. Es vermochte altere Einsichten zu rekonstruieren und neue Fluchtlinien zu ziehen. Seine Nahe zu Erwagungen sowohl der phanomenologischen Tradition als auch der neo-aristotelischen Handlungstheorie blieb hierbei etwas unterbelichtet. Das Heft versammelt darum verschiedene Blickwinkel, die das Konzept der praktischen Identitat ebenso auf Klugheit und Ethos wie auf Selbsteigentum und Gewissen beziehen. Ein grundsatzlicher Beitrag von Charles Larmore verbindet es schliesslich mit dem Begriff der menschlichen Freiheit.
Publisher information
- Publisher: Verlag Vittorio Klostermann
- ISBN: 9783465039211
- Number of pages: 148
- Dimensions: 235 x 155 x 10 mm
- Weight: 236g
- Languages: German
