Grundriss Geschichte der Metaphysik: Von den Vorsokratikern bis Sartre
Synopsis
Unter den philosophischen Disziplinen ist die Metaphysik die �lteste. Ihre Bedeutung war in vormoderner Zeit so gro�, dass sie nachgerademit der Philosophie �berhaupt gleichgesetzt wurde. Nur wer Metaphysik betrieb, konnte nach �lterem Verst�ndnis den Anspruch erheben, als Philosoph ernst genommen zu werden. In zweitausend Jahren Philosophiegeschichte haben sich zahlreiche gro�e philosophische Systeme herausgebildet, die wir als �metaphysisch� klassifizieren w�rden.Ob der Ursprung des Terminus �Metaphysik� tats�chlich auf den Zufall zur�ckgeht, dass Andronikos von Rhodos (1. Jh. v. Chr.) beim Redigieren der Werke des Aristoteles vierzehn B�cher unter dem Titel meta ta physika (hinter den B�chern �ber die Physik) zusammenfasste, oder ob dies in den Bereich der Legende geh�rt - die beiden Grundpfeiler metaphysischen Denkens, Ontologie und nat�rliche Theologie, finden sich bereits in der aristotelischen Schrift gleichen Namens. Gleichzeitigist die Geschichte der Metaphysik auch eine der Infragestellung ihrer Gewissheiten: bereits in der Antike durch den Skeptizismus, im 18. Jahrhundert durch den Bruch, der eine dogmatische Metaphysik fortan unm�glich machte, sowie durch die sich anschlie�ende erkenntnistheoretische Wende. In einem materialreichen, gleichwohl von leichter Hand geschriebenen Durchgang durch die Philosophiegeschichte von den milesischen Naturphilosophen bis Heidegger und Sartre stellt der Autor in drei gro�enKapiteln die klassische Metaphysik dar, wie sie im vormodernen, im mittelalterlichen Denken und in der Moderne seit der Fr�hen Neuzeit und dann seit der Aufkl�rung, insbesondere seit Kant, betrieben wurde. Eine Besonderheit des auch als Nachschlagewerk zu gebrauchenden Bandes ist sein ausf�hrliches Glossar metaphysischer Grundbegriffemit Erl�uterungen und Literaturhinweisen.
Publisher information
- Publisher: Meiner
- ISBN: 9783787334315
- Dimensions: 245 x 170 x 36 mm
- Weight: 1042g
- Languages: German
