Geschichten Vom Tod: Tod Und Sterben in Deutschschweizer Und Oberdeutschen Selbstzeugnissen Des 16. Und 17. Jahrhunderts
Synopsis
Die vorliegende Arbeit zeigt, welche erzahlerischen Elemente und literarischen Vorbilder Selbstzeugnisautoren in der Fruhen Neuzeit nutzten, um uber den Tod anderer und die eigene Sterblichkeit zu schreiben. Der Vorsehungsglaube und die heilsentscheidende Bedeutung der Sterbestunde stehen hierbei im Mittelpunkt. Es galt, einen guten Tod zu sterben. In den fruhneuzeitlichen Selbstzeugnissen wurde Familienangehorigen durch die Verfasser ein solch guter Tod oftmals zugeschrieben, auch wenn dieser die Kriterien eigentlich nicht erfullte. Konfessionelle Kulturen spielen uberraschenderweise eine nur untergeordnete Rolle. Die Angehorigen beider Konfessionen operierten mit fast identischen Konzepten eines guten Sterbens. Mit dem vorliegenden Buch liefert Leutert eine der wenigen deutschsprachigen geisteswissenschaftlichen Untersuchungen zu Tod und Sterben in der Fruhen Neuzeit. Er gewahrt Einblicke in die neuere Selbstzeugnisforschung und evaluiert die Aussagekraft von Selbstzeugnissen der Fruhen Neuzeit.
Publisher information
- Publisher: Schwabe Verlagsgruppe AG
- ISBN: 9783796523014
- Number of pages: 378
- Dimensions: 225 x 155 x 23 mm
- Weight: 630g
- Languages: German
