Die Verurteilung des Krieges in der antiken Literatur
Synopsis
Die antiken Zivilisationen waren kriegerisch gepr�gt. Kriege galten der gro�en Mehrheit als Ereignisse wie Naturkatastrophen: als Teil der kosmischen Ordnung, aber auch als Moment der Bew�hrung und Pflichterf�llung. Die Erziehung bereitete die jungen M�nner von Kindheit an auf tapfere Selbstbehauptung oder das freudige Sterben auf dem Schlachtfeld vor. Bis tief in das zwanzigste Jahrhundert hinein erfreute sich die antike Literatur daher auch in bellizistischen Milieus wegen ihres erzieherischen Wertes einer gro�en Beliebtheit. Auf den ersten Blick scheinen die griechisch-r�mischen Autoren dieser an sie gestellten Erwartung vollkommen gerecht zu werden: die antike Geschichtsschreibung widmet sich dem Krieg als vornehmstem und h�ufig einzigem Thema, 'gro�e M�nner' wie die Helden Plutarchs galten nahezu ausschlie�lich durch ihre Waffentaten als gro�, unkriegerische Charakteren werden der L�cherlichkeit preisgegeben. Ein genauerer Blick zeigt jedoch, dass auch unter diesen f�r die Sache des Friedens widrigen Bedingungen einzelne Autoren von der Archaik bis zur Sp�tantike den Mut gefunden haben, das blutige Treiben zu verurteilen und sich gegen den antihumanen Konsens zu stellen. Diesen mutigen, mitunter bitter diffamierten Einzelnen gilt dieses kleine Buch, das f�r eine eigene Spielart des Humanismus werben m�chte, n�mlich einen solchen, der diesen Namen verdient.
Publisher information
- Publisher: Aschendorff Verlag
- ISBN: 9783402247693
- Dimensions: 15 x 155 x 228 mm
- Weight: 470g
- Languages: German
