Der Mann, der vergaß: Ein klassischer Amnesiekrimi über Identität, Schuld und eine verborgene Vergangenheit

Paperback ; Language: German
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Synopsis

Der Mann, der vergaß entfaltet aus dem Motiv des Gedächtnisverlusts eine spannungsreiche Untersuchung von Identität, Schuld und sozialer Maskierung. James Hay verbindet die Ökonomie des frühen amerikanischen Kriminalromans mit psychologischer Neugier: Die Handlung schreitet durch Indizien, Gespräche und Enthüllungen voran, während hinter dem Rätsel der verlorenen Erinnerung die Frage steht, ob ein Mensch ohne Vergangenheit moralisch neu beginnen kann. Stilistisch prägen klare Dialogführung, journalistische Präzision und eine sorgfältig dosierte Suspense den Roman. James Hay, ein amerikanischer Schriftsteller des frühen 20. Jahrhunderts, bewegte sich literarisch im Umfeld jener populären Detektiv- und Rätselliteratur, die zwischen viktorianischer Deduktion und moderner Thrillerdramaturgie vermittelte. Seine Nähe zu Recht, Öffentlichkeit und zeitgenössischer Presse sensibilisierte ihn für Fragen nach Beweis, Ruf und persönlicher Verantwortung. Gerade diese Interessen erklären, warum ihn ein Stoff reizen konnte, in dem Erinnerung nicht nur privates Vermögen, sondern gesellschaftliches Zeugnis ist. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die klassische Spannungsliteratur mit intellektuellem Unterbau schätzen. Der Roman bietet nicht bloß ein Rätsel, sondern eine präzise Studie darüber, wie zerbrechlich Identität wird, sobald ihre erzählbare Vergangenheit aussetzt.

Publisher information

  • Publisher: Copycat
  • ISBN: 9788028395254
  • Dimensions: 229 x 152 x 7 mm
  • Weight: 203g
  • Languages: German