Das Periculum Rei Venditae: Ein Beitrag Zum 'Aktionenrechtlichen Denken' Im Romischen Privatrecht
Synopsis
Martin Pennitz beschreibt ein neues Modell fur die in der Lehre umstrittene Frage, warum der Kaufer im antiken Rom mit der Gefahrtragung (periculum) belastet ist. Dabei wird die Geltung des Satzes vom periculum emptoris im klassischen und justinianischen Recht mit dem sogenannten aktionsrechtlichen Denken der romischen Jurisprudenz in Verbindung gesetzt und insofern auf prozessrechtliche Weise begrundet. Mit dem Terminus periculum wird demnach nicht nur die Gefahrtragung im engen, modernrechtlichen Verstandnis angesprochen, vielmehr bezieht sich dieser Rechtsbegriff auf jedes besondere Prozessrisiko, das der jeweiligen Vertragspartei aufgrund eines aussergewohnlichen und nach allgemeiner Lebenserfahrung und Geschaftspraxis regelmassig nicht erwarteten Geschehens droht oder drohen konnte.
Publisher information
- Publisher: Vandenhoeck & Ruprecht
- ISBN: 9783205991397
- Number of pages: 512
- Dimensions: 230 x 150 mm
- Weight: 650g
- Languages: German
